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Homepage-Umfragen

Die Homepage eines Unternehmens ist eine wichtige Visitenkarte. Daher ist es wichtig, die Inhalte und die Gestaltung auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten. Um sich über Erwartungen und Wünsche der Nutzer zu informieren, ist eine direkte Befragung dieser Zielgruppe zu empfehlen. Websitebefragungen sind daher Kundenbefragungen mit dem speziellen Thema „Unternehmenswebsite“.

Hier finden Sie einen Leitfaden im PDF-Format, der zahlreiche Hilfestellungen und Tipps für die Erstellung einer Webseitenbefragung beinhaltet:

 Leitfaden zur Webseitenbefragung [1105 KB]  Falls Sie noch keinen Acrobat
Reader haben, klicken Sie hier.


Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
 Ziele von Websitebefragungen
 Mögliche Inhalte von Homepagebefragungen
 Formen von Websitebefragungen
 Vorteile und Nutzen von Website-Befragungen
 Methoden für Websitebefragungen
 Vorgehen bei der Planung und Durchführung einer Webseitenbefragung
 Vorlage/Beispiel Websitebefragung
 Checkliste Fragebogenerstellung
 Leitfaden zur Planung und Durchführung einer Webseitenbefragung
 Bedeutung einer Webseite für ein Unternehmen
 Zweck / Nutzen einer Website-Befragung
 Ziele für eine Homepagebefragung definieren
 Konzeption einer Webseitenbefragung
 Tipps / Hilfe bei der Erstellung einer Homepage-Umfrage
 Sortierung / Reihenfolge der Fragen
 Formulierung der Fragen / Itemformulierungen
 Inhaltliche Relevanz von Fragen
 Fragetypen
 Weitere Darstellungsformen von Fragen
 Fragen zu demographischen Daten
 Antwortvorgaben / Antwortkategorien
 Vermeidung von Antworttendenzen
 Plausibilitätsprüfungen
 Instruktionen, Anweisungen und Hinweise für die Teilnehmer
 Kommentare und Anregungen
 Test des Fragebogens (Pretest)
 Marketing für eine Webseitenbefragung
 Feedback an die Teilnehmer einer Webseiten-Befragung
 Auswertung einer Websitebefragung
 Veröffentlichung der Ergebnisse einer Homepage-Umfrage
 Planung und Umsetzung von Maßnahmen infolge einer Webseitenevaluation
 Ergebniskontrolle / Benchmarking einer Webseitenbefragung
 Befragung mit 2ask: Tool – Software – Unterstützung bei der Planung & Konzeption
 Praxisbeispiele Homepage Umfrage
 Pressebericht - Kundenbefragung von Waschbär mit 2ask

Antwortvorgaben / Antwortkategorien

Bei der Festlegung der Anzahl und Art der vorgegebenen Antwortkategorien sollte man sehr bewusst vorgehen. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Vorgehensweisen:

Gerade Anzahl

Beispiel:

Hier gibt es keine Mittelposition, die als neutrale Ausweichfläche benutzt werden kann. Die Befragten werden gezwungen zumindest eine Tendenz im Urteil abzugeben.

Vorteil: die Antworten lassen sich später dichotomisieren, d.h. man kann eine Reduktion in der Information der Daten auf zwei Kategorien (z.B. Zustimmung – Ablehnung) vornehmen.

Nachteil: eine Person, die die Frage tatsächlich neutral beantworten möchte („teils…teils“ oder „weder…noch“) wird hier gezwungen zu  einer Seite zu tendieren. Der Befragte könnte sich in seinem Antwortverhalten eingeengt fühlen und deshalb häufiger die Beantwortung verweigern.

Lösung: es empfiehlt sich eine neutrale „weiß nicht“ - Möglichkeit zusätzlich vorzugeben, um Auslassungen vorzubeugen.


Ungerade Anzahl

Beispiel:

Eine ungerade Anzahl an Stufen impliziert die Existenz einer “Mittelkategorie?.
Vorteil: der Befragte kann eine unentschiedene Meinung ausdrücken

Nachteil: Ungerade Skalen bergen die Gefahr, dass überdurchschnittlich häufig der mittlere Wert angekreuzt wird, also keine positive oder negative Tendenz erkennbar ist. Außerdem geht eine ungerade Anzahl von Antwortkategorien mit dem Nachteil einher, dass die Mittelkategorie auch dann gewählt wird, wenn der Befragte die Frage gar nicht beantworten will oder kann.

Lösung: Dieser Nachteil lässt sich durch das Anbieten einer Enthaltungsmöglichkeit (Kategorie „weiß nicht“) umgehen

Die Teilnehmer benutzen die Bezeichnung der Antwortkategorien oft als Anker. Eine mittlere Position wird oft als Teiler oder Durchschnitt benutzt. Dies ist unproblematisch bei Antworten, in denen dies den Tatsachen entspricht. Man sollte darauf achten, dass die Anzahl an Kategorien rechts und links der Mitte gleich ist, um Verzerrungen zu vermeiden.

 

Falls Antwortkategorien inhaltliche Gruppen repräsentieren, sollte man im Vorfeld die ungefähre Verteilung dieser Inhalte kennen, um sinnvolle Gruppen und Abstufungen bilden zu können.

Ein berühmtes Beispiel hierfür ist die Frage nach der Anzahl der Stunden, die eine Person pro Tag fernsieht. Gibt man als Auswahlmöglichkeiten „0,5 Stunden“, „0,5 – 1,5 Stunden“ und „mehr als 1,5 Stunden“ an, werden die Teilnehmer schließen, dass die mittlere Kategorie dem Durchschnitt entspricht und die Mehrheit wird sich dort einordnen. Würde man noch weitere Kategorien mit höheren Zahlen einfügen, würde sich der Durchschnitt verschieben und die Teilnehmer würden „länger“ fernsehen.

 Hat man keine Informationen über die Verteilung der Antworten, sollte man eine offene Frage stellen.

 

Wichtig ist, dass die Einheit der Antwortkategorie immer mit angegeben ist. Zudem sollte man den Zeitraum fixieren, auf den sich der Befragte bei der Beantwortung der Frage beziehen soll.

In der Literatur und Wissenschaft wird heftig darüber gestritten, ob eine gerade oder ungerade Anzahl von Antwortkategorien besser ist. Es gilt: die perfekte oder richtige Lösung gibt es nicht.

 Wägen Sie die Vor- und Nachteile beider Varianten für Ihre Umfrage sorgfältig ab, entscheiden Sie sich dann für diejenige, die Ihnen mehr zusagt bzw. Ihrem Zweck gerecht wird.

Rückfragen/Kontakt

Falls Sie noch Rückfragen zu dem Thema Websitebefragung haben, oder Hilfe benötigen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

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