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Anleitungen & Leitfäden

Auf dieser Seite finden Sie Leitfäden und Checklisten mit Tipps und Hinweisen für verschiedene Arten von Befragungen und zur Fragebogenerstellung allgemein.

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Daten transformieren mit SPSS

Oft muss man die eingegebenen oder eingelesenen Daten noch weiter verarbeiten, um Analysen durchführen zu können. Verschiedene Möglichkeiten finden sich unter dem Menüpunkt „Transformieren“ in der „Datenansicht“. Die beiden wichtigsten Verfahren sind „Umkodieren“ und „Berechnen“

Beispiel dafür, wann eine Umkodierung notwendig ist:
Mit Hilfe von 2 Fragen wird ein Maß für Einschätzungen zu Fragebogentypen erhoben. Die Teilnehmer sollen  auf einer 5 stufigen Skala (von 1=“stimme gar nicht zu“ bis „5“= stimme total zu) das Ausmaß ihrer Zustimmung zu 2 Aussagen angeben.
Aussage 1: Ich bevorzuge Online-Fragebögen gegenüber Papier-Bleistift-Fragebögen
Aussage 2: Ich bevorzuge Papier-Bleistift-Fragebögen gegenüber Online-Fragebögen.
Aussage 2 ist also eine negative Formulierung von Aussage 1.
Würde man hier einfach den Mittelwert berechnen, ergibt sich für eine konsistent antwortende Person immer der Wert 3. Um ein einziges Maß aus diesen beiden Fragen zu berechnen muss man in diesem Fall die Antworten bei Frage 2 umkodieren, d.h. der Wert 1 bei Frage 2 wird umkodiert in eine 5. Analoges Vorgehen für die weiteren Wert

Umkodieren
Klickt man auf die Auswahlmöglichkeit „Umkodieren“, muss man zunächst entscheiden, ob die ursprünglichen Werte durch die neuen, umkodierten Werte überschrieben werden sollen oder ob die umkodierten Werte als neue Variable angezeigt werden sollen. Meistens empfiehlt es sich eine neue Variable zu bestimmen, denn auf diese Weise gehen die alten Werte nicht verloren und Fehler bei der Umkodierung können nachvollzogen werden. Zudem kann man dann  Datensätze, die nachträglich hinzukommen, einfacher einfügen.
Wählt man  „Umkodieren in eine andere Variable“ geht zunächst ein Fenster auf (Abb.5), in dem man bestimmen kann, welche Variable umkodiert werden soll (Auswahl der Variable aus der Liste links und dann auf den Pfeil klicken um sie ins rechte Feld zu verschieben). Anschließend kann man ganz rechts oben eingeben, wie die neue Variable heißen soll. Dabei bezieht sich „Name“ auf die Spaltenbezeichnung in der Datenansicht (also maximal 8-stellig), und „Bezeichnung“ auf den Text, der als Variablenlabel eingetragen wird. Um dies zu bestätigen klickt man auf „Zuweisen“.


Abb.5

Anschließend klickt man auf die Schaltfläche „Alte und neue Werte“ und gelangt zu einem neuen Fenster (Abb.6). Hier gibt man an, welcher ursprüngliche Wert in welchen neuen Wert überführt werden soll. Für jedes Werte-Paar muss man mit „Hinzufügen“ bestätigen, dann erscheint die Zuordnungsregel im Feld unten rechts.
WICHTIG: Auch Werte die gleich bleiben sollen, wie etwa die Mitte einer ungeraden Skala (z.B. der Wert 3 bei einer fünfstufigen Skala) müssen definiert werden, sonst erscheinen die Werte in der neuen Variable nicht. Dabei gibt man einfach für den alten und den neuen Wert dieselbe Zahl ein.


Abb.6

Falls Zahlen einfach umgepolt werden sollen, kann man in SPSS 13 und höher auch die Funktion „Automatisch umkodieren“ im Menü „Transformieren“ verwenden.

Berechnen:
Diese Funktion erlaubt es, dass man selbst Formeln für die Berechnung neuer Variablen erstellen kann. Man braucht sie um verschiedene Variablen (z.B. „Fröhlichkeit“ und „Traurigkeit“) zu einer neuen (übergeordneten) Variable (z.B. „Stimmung“) zusammenzufassen. Man definiert dafür einfach die neue Zielvariable („Stimmung“) und gibt dann im Feld „numerischer Ausdruck“ die mathematische Funktion ein (z.B. Mittelwert von Frage 1 und Frage 2). Dafür kann man die angegebenen Rechenzeichen und die Funktionen aus dem Auswahlmenü benutzen (Abb. 7).


Abb.7

 

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