Home    Anleitung für SPSS    Varianzanalyse mit SPSS

 Ausdrucken  Seite per E-Mail versenden

Anleitungen & Leitfäden

Auf dieser Seite finden Sie Leitfäden und Checklisten mit Tipps und Hinweisen für verschiedene Arten von Befragungen und zur Fragebogenerstellung allgemein.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
 Projektphasen einer Befragung
 Leitfaden zur Fragebogenerstellung (allgemein)
 Checkliste zur Fragebogenerstellung (allgemein)
 Leitfaden zur Planung und Durchführung einer Mitarbeiterbefragung
 Checkliste für die Planung und Durchführung einer Mitarbeiterbefragung
 Leitfaden zur Planung und Durchführung einer Kundenbefragung
 Checkliste für die Planung und Durchführung einer Kundenbefragung
 Leitfaden zur Planung und Durchführung einer Webseitenbefragung
 Verschiedene Befragungsmethoden im Vergleich
 Qualitätsstandards für Befragungssoftware
 Fragebogen Auswertung
 Anleitung für SPSS
 Einführung SPSS / Online-Hilfe für SPSS
 Dateneingabe in SPSS
 Daten transformieren mit SPSS
 Deskriptive Auswertungen mit SPSS
 Reliabilitäten berechnen mit SPSS
 Korrelationen berechnen mit SPSS
 Regressionen berechnen mit SPSS
 Varianzanalyse mit SPSS
 Download der Ergebnisse für SPSS bei 2ask
 2ask Kurzanleitung
 Leitfaden Statistik

Varianzanalyse mit SPSS

Einfaktorielle Varianzanalyse:
Um zu entscheiden, ob sich Gruppen bezüglich einer Variable unterscheiden, benutzt man oft die so genannte einfaktorielle Varianzanalyse. Man findet sie im Menü „Analysieren“ unter dem Unterpunkt „Mittelwerte vergleichen“. Einfaktoriell heißt sie, weil nur eine Variable als Unterscheidungsmerkmal untersucht wird. Im Beispiel unten (Abb. 27) wird untersucht, ob der Schulabschluss der Teilnehmer einen Einfluss auf die Beurteilung der Qualität des Produktes A (QualiA) hat. In der Eingabemaske gibt man daher „QualiA“ als abhängige Variable und „Schulabschluss“ als Faktor (= unabhängige Variable) ein.


Abb.27

Mit Hilfe des Buttons "Optionen" kann nun eingestellt werden, welche zusätzlichen Kennzahlen ausgegeben werden, und ob ein Diagramm erstellt werden soll (Abb. 28).


Abb.28

Die Ausgabe sieht folgendermaßen aus (Abb. 29): Die obere Tabelle gibt die angeforderten deskriptiven Kennzahlen für die einzelnen Gruppen an. Die zweite Tabelle ist der für die Interpretation wichtige Teil. Sie zeigt einen Signifikanzwert von 0,808, das heißt die einzelnen Gruppen (hier: Personen mit verschiedenen Schulabschlüssen) unterscheiden sich nicht hinsichtlich ihrer Bewertung der Qualität des Produktes.


Abb.29

Univariate Varianzanalysen:
Möchte man den Einfluss mehrerer Faktoren prüfen reicht eine einfaktorielle Varianzanalyse nicht aus. Man muss Varianzanalysen durchführen, wie man sie unter dem Menüpunkt „Allgemeines lineares Modell“ findet.Wenn nur eine abhängige Variable betrachtet werden soll wählt man univariat. Möchte man nun in Ergänzung zum obigen Beispiel berechnen, wie es sich mit der Beurteilung der Qualität des Produktes B (QualiB) verhält, nicht nur unter Berücksichtigung des Schulabschlusses, sondern auch noch zusätzlich des Geschlechts, gibt man folgendes ein:


Abb.30

Im Ausgabefenster (Abb. 31) erfährt man nun zunächst unter „Zwischensubjektfaktoren", welche Gruppen für die einzelnen Faktoren existieren, d.h. wie groß die einzelnen Gruppen sind. Anschließend werden sowohl für beide einzelnen Faktoren, als auch für das Produkt (= die Interaktion) der Faktoren Tests durchgeführt. Anhand der Signifikanzwerte in der 3. und 4. Zeile der Tabelle „Tests der Zwischensubjektfaktoren“ sieht man, dass keine Unterschiede zwischen den Gruppen bestehen. Auch ein gemeinsamer Effekt (= Interaktion) von Schulausbildung und Geschlecht existiert nicht, wie man in der 5. Zeile sehen kann. Ein solcher gemeinsamer Effekt würde bedeuten, dass ein Faktor nur dann einen Einfluss hat, wenn eine bestimmte Ausprägung des anderen Faktors vorliegt, es ergäbe sich z.B. nur bei Abiturienten ein Geschlechtsunterschied.


Abb.31

Multivariate Varianzanalyse:
Wenn man nun zusätzlich zur Qualität auch noch das Design mithilfe der unabhängigen Variablen Geschlecht und Schulabschluss vorhersagen möchte, wählt man unter „Analysieren“, „Allgemeines lineares Model“ „multivariat“ aus (Abb. 32). Die Eingabemaske sieht dann folgendermaßen aus:


Abb.32

Man erhält folgende Ergebnisse im Ausgabefenster:


Abb.33

 


Abb.34

Wichtig ist dabei vor allem die letzte Tabelle "Test der Zwischensubjekteffetkte" (Abb. 34). Sie zeigt die Einflüsse der Faktoren (= unabhängige Variablen) auf die beiden abhängigen Variablen. Auch hier zeigen sich, wie die Signifikanzwerte deutlich machen, keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen, d.h. weder die Bewertung der Qualität noch des Designs des Produktes hängt vom Geschlecht, der Schulbildung der Kunden oder der Interaktion der beiden Faktoren ab.

 

Rückfragen/Kontakt

Falls Sie noch Rückfragen haben, oder Hilfe benötigen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Über 2ask

Mit dem Internetdienst 2ask können Sie Ihren Fragebogen für die Online Befragungen einfach erstellen, durchführen und auswerten. Ihre Umfrage können Sie mit diesem Tool auf einfachste Weise einpflegen und an Ihr gewünschtes Design anpassen. So gelangen Sie schnell und kostengünstig zu Ihrer Online Umfrage. Nach der Anmeldung zu unserem kostenlosen Testtarif können Sie die Software ausprobieren, zudem stehen Ihnen Vorlagen und Muster für Befragungen zur Verfügung und Sie können Beispiele für Fragebögen einsehen.
Falls Sie die Durchführung einer gemischten Befragung (Online und Papier-Bleistift) planen, können wir Sie auch in deren Abwicklung unterstützen.
07531 4570725
  • 30 Tage kostenlos testen
  • voller Funktionsumfang
  • keine Kündigung erforderlich
Kostenlose Beratung
07531 4570725
Wir beraten Sie gerne.
Referenzen
weitere Referenzen